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Zeitumstellung

Der Hintergrund

Die "normale" Zeit ist eigentlich die Winterzeit.
Die "Sommerzeit" wurde 1980 behördlich verordnet, um - noch unter dem Eindruck der Ölkrise von 1973 - Energie zu sparen und das Tageslicht besser auszunutzen. Deutschland wollte sich zudem Nachbarländern anpassen, die die Sommerzeit bereits eingeführt hatten. Ob die Einführung der Sommerzeit sinnvoll war, ist nach wie vor umstritten. Nach Angaben des Umweltbundes- amtes steigt im Zusammenhang mit der Sommerzeit -entgegen früheren Hoffnungen- der Energieverbrauch. An den Abenden wird zwar am elektrischen Licht gespart, dafür jedoch am Morgen - vor allem im noch kühlen April - mehr geheizt.

Schon während des ersten Weltkrieges wurde an Plänen über eine Zeitumstellung zum Sommer gearbeitet. In den Jahren 1940 bis 1949 wurden die Pläne aufgegriffen und wie zu dieser Zeit üblich weit übertrieben.

1947 gab es eine "Hochsommerzeit", mit einer Differnz von zwei ganzen Stunden zur Mitteleuropäischen Zeit.

Ab 1950 hat man drei Jahrzehnte Abstand von einer Zeitumstellung genommen.

Es bleibt aber festzuhalten, dass die Winterzeit eigentlich die "normale" Zeit ist.

Rechtsgrundlagen:
Europäische Union
Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Jänner 2001
Österreich
Zeitzählungsgesetz, BGBl. Nr. 78/1976, in der Fassung BGBl. Nr. 52/1981
Verordnung über die Sommerzeit in den Kalenderjahren 2002 bis 2006, BGBl. II Nr. 209/2001


Süddeutsche Zeitung